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Thailändische Küche
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Ißt ein Thailänder gerade nicht, so denkt er zumindest schon an das nächste Essen; behaupten zumindest böse Zungen. Es ist zumindest jedoch wahr, daß man in Thailand die Hauptmahlzeiten Frühstück, Mittagessen, Abendessen nicht in der uns gewohnten Weise kennt. Thailänder essen wenig, aber dafür oft.

So läßt sich auch erklären, daß man in Thailands Straßen auf Schritt und Tritt fahrenden Händlern mit Garküchen, Gemüseständen, Obst- und Dessertwagen, etc. begegnet. Fast ausnahmslos handelt es sich bei der angebotene Ware um gutes, frisch zubereitetes Essen mit Preisen zwischen 50Cent und 1EURO.

Jede Mahlzeit ist hierbei eine Gradwanderung zwischen den verschiedesten Geschmacksrichtungen. Obwohl die thailändische Küche viele Elemente aus anderen südostasiatischen Ländern übernommen hat (z.B. pfannengerührte und gedämpfte Gerichte aus China, Gewürze aus Indien), sind aus diesen Einflüssen Gerichte entstanden, die einzigartig und typisch für Thailand sind. So ist die Thai-Küche durch die großzügige Verwendung von frischem Chilli - welcher übrigens erst durch portugiesische Händler nach Thailand gebracht wurde - nicht nur die schärfste sondern auch eine der gesündesten der Welt.

Die Chilli gehört mit ihrer großen Schwester, der Gemüsepaprika, zur Familie der Nachtschattengewächse. Sie ist damit mit der Tomate, der Kartoffel und der Aubergine verwandt. 100 Gramm einer Chillischote enthalten doppelt so viel Vitamin C, wie die gleiche Menge an Zitronen. Chilli ist reich an Vitamin A, Vitamin B1, Vitamin B2 und B3 sowie an Vitamin E und P. Zudem enthält Chilli Kalzium, Eisen und Phospor, also wichtige Spurenelemente für den Körper.

Chilli, oder besser das Capsaicin, wirkt nicht auf die Geschmacksnerven, sondern auf sogenannte Schmerzrezeptoren (beide Nerventypen sind in den im Mund befindlichen Geschmacksknospen vorhanden). Damit erklärt sich auch, warum Sie beim Verzehr von Chilli den Geschmack nicht verlieren. Als Reaktion auf das Capsin veranlaßt das Gehirn vielmehr die Produktion von Endorphinen, sogen. körpereigenes Morphium. Dies erklärt auch das "Glücksgefühl" beim Verzehr von Chilli sowie die Sucht nach weiteren scharfen Speisen. Der Scharfstoff von Chilli, Capsaicin, beeinflußt ebensfalls unsere Temperatur- und Schmerzempfindungen. Dies ist einer der Gründe, warum Chillies in heißen Klimaten so beliebt sind: Sie erleichtern die Hitzeabgabe durch starkes Schwitzen.

TIP:
Beim Verzehr von scharfen Speisen nicht versuchen mit Wasser oder anderen Getränken zu löschen. Dadurch wird der Schmerz nur schlimmer. Statt dessen lieber etwas Reis essen, der zu fast allen Thai Gerichten gereicht wird.

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Hautpzutaten der Thai-Küche
Austernsauce:

Dickflüssige, dunkelbraune, salzige China-Sauce, die aus Austern hergestellt wird und ausgezeichnet zu Gemüsen paßt aber auch zu Meeresfrüchten und Rindfleisch verwendet werden kann. Nach dem Öffen kühl lagern.

Bambussprossen:

Gibt es in Dosen oder oft auch frisch im Asienladen. Frische Bambussprossen schälen und weich kochen. Nicht verbrauchte Bambussprossen mit Wasser bedeckt im Kühlschrank aufbewahren. Wasser täglich erneuern.

Basilikum:

Süßes Basilikum und Thai-Basilikum, das etwas kräftiger schmeckt, werden in der thailändischen Küche haupsächlich für Thai-Currys verwendet.

Chilischoten & Chillisaucen:

In Thailand verwendet man viele verschiedene Sorten. Die kleinste und schärfste Chilli ist nur ca. 1,6 cm lang. Alternativ zu frischem Chilli können auch getrocknete rote Chillies verwendet werden. Kühl, dunkel und trocken aufbewahren, am besten in einem fest verschlossenen Gefäß. Es gibt ebenfalls viele Arten von Chilisaucen. Eine leuchtend rote, halb durchsichtige, süße Sauce, die als Dip sowie für Marinaden und Saucen verwendet wird, ist als, Chilisauce für Hühnchen etikettiert. Aus Ihr läßt sich auch mit etwas Limettensaft und frischem Koriander verfeinert eine hervorragende Soße zu gebratenen Fisch machen.

Fischsauce:

In Thailand ,,Naam Plaah genannt. Eine dünnflüssige, salzige, bräunliche Sauce, die aus vergorenem, gesalzenem Fisch hergestellt wird. Sie ist wie die Sojasauce aus der Thai-Küche nicht wegzudenken und wird z.B. zum anrichten von Salatsaucen hergenommen. Nicht durch den Geruch abschrecken lassen!

Frühlingsrollen Teigblätter:

Dünne weiße Teigblätter aus Reismehl, die man tiefgekühlt kaufen kann. Während der Verarbeitung mit einem Tuch abdecken, damit sie nicht austrocknen.

Ingwer:

Frische Ingwerwurzeln gibt es in fast allen Asienläden zu kaufen. Thai-Ingwer (kha) schmeckt ähnlich wie junger Ingwer. und gibt der Kokos-Hühnersuppe (Tom Kha Gai) ihren unverwechselbaren Geschmack.

Kokoscreme oder Milch:

Gibt es in Dosen und als Trockenpulver. Für die Zubereitung von Suppen und Currys empfiehlt sich die dickflüssige Sorte aus der Dose.

Koriander.

Eines der beliebtesten Würzkräuter in Thailand. Die ganze Pflanze ist verwendbar. Die Wurzeln und Stengel kleingehackt in Currys, die Blätter zum Garnieren von Thai-Salaten.

Limetten:

Limettensaft, -früchte und -blätter gehen vielen thailändischen Gerichten ihren typischen Geschmack.

Reis:

In Thailand ißt man vor allem den Duftreis, einen aromatischen Langkornreis. Beim Kochen auf 1/3 Reis mindestens 2/3 Wasser geben. Den Deckel beim Kochen schließen und den Reis ca. 20 Minuten kochen. Der Klebreis (Sticky Reis) wird hauptsächlich für Desserts verwendet.

Zitronengras:

Der weißliche Wurzelabschnitt des Zitronengrases wird in vielen Curry-Gerichten und Suppen verwendet.